Wanderung am 26. August 2026 mit dem Verein von Müncheberg  nach Obersdorf

Der  Start erfolgte nach einer pünktlichen Anfahrt zu 09:20 in Müncheberg am Bahnhof mit 22 Wanderern.

Anreise bis dort mit dem RB 26 ab Lichtenberg. 

Unser Ziel waren mehrere Seen, optional mit dem Angebot zu baden. Nachdem wir Dahmsdorf passiert hatten ging es durch abwechslungsreiches Gelände zuerst zum Kleinen Klobichsee, neben Mirabellen konnten wir auch Kratzbeeren naschen. An den Drei Eichen, ein Besucherzentrum für Natur- und Umwelterziehung, wurde uns nach einer Nachfrage Kaffee zubereitet und etwas Gebäck gereicht, eigentlich ist dort nur am WE ein Kiosk geöffnet. Bald darauf waren wir am Großen Klobichsee, die dortige Badestelle ist auch sehr schön und fast mit dem Auto zu erreichen. Aber wir wollten ja noch weiter. Nach Münchehofe  ging es ein Stück durch freies Gelände, aber es wehte dort ein angenehmer Wind. Überraschend trafen wir kurz danach eine andere Wandergruppe, sie war etwas langsamer unterwegs, am Bahnhof trafen wir uns später wieder.

Am Vorderen Haussee gingen wir auf dem nördlichen Wanderweg bis zum Ostufer, dort ist schöne Badestelle, die wir früher auch schon genutzt hatten. Nicht alle trauten sich ins Wasser, wer es tat, hatte seine Freude an dem klaren und angenehmen Wasser (23°). 

Eigentlich waren wir sehr pünktlich  am Bahnhof angekommen, da aber alle Züge nach Berlin Verspätung hatten , konnten wir mit dem RB 26 erst nach fast einer Stunde später nach Berlin fahren

Das Wandergebiet ist der Überrest einer Seenkette der letzten Eiszeit,  es ging auf teilweise gut markierten Wanderwegen meistens  im Schatten und auf weichen Wegen. 

Die Mücken haben uns kaum belästigt und so konnten wir selbst in Wassernähe eine Rast einlegen. Nach ca. 20 km haben wir eine sehr schöne, abwechslungsreiche und informative Tour beendet. 

Nachfolgend  seht ihr im Album einige schöne Stellen dieser Tour,  alle Aufnahmen habe ich selbst gemacht.

 

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Wanderung am 20. August 2026 mit der bbg von KW nach Bestensee

Der  Start erfolgte zu 11:10 in KW am Bahnhof.

Anreise bis dort mit dem RE 2 oder mit der S 46. 

Unser Ziel waren mehrere Seen zwischen KW und Bestensee. Nach ca. 600 m durch den Ort konnten wir die erste Skulptur am Weg betrachten, weitere folgten später.  Bei den Spanwiesen war Senzig erreicht und durch ein Wohngebiet mit vielen Einfamilienhäusern konnten wir zum ersten mal einen Blick auf den Zeesener See werfen. Später mussten wir das Gelände der "TSG Südost 96 e.V." mit dem als "Luftbad" bezeichneten Campingplatz umgehen. Bald darauf erreichten wir Körbiskrug und damit den Todnitzsee, dem wir auf der Ostseite soweit möglich auf einem Wanderweg umgingen. Auch dort entstanden nette Aufnahmen. Ein Höhepunkt war die Überquerung der Glunze mit der Brücke über den Fanggraben. Am Todnitz-Bad  vorbei war es nicht mehr weit bis Bestensee. Eigentlich waren wir etwas zu spät am Bahnhof angekommen, da aber alle Züge nach Berlin Verspätung hatten , konnten wir mit dem RE 7, der über 70 Minuten zu spät war, ca. 12 Minuten später nach Berlin fahren

Das Wandergebiet ist der Überrest einer Seenkette der letzten Eiszeit,  es ging auf gut markierten Wanderwegen meistens nach Süden, meistens  im Schatten und auf weichen Wegen. 

Die Mücken haben uns kaum belästigt und so konnten wir selbst in Wassernähe eine Rast einlegen. Nach ca. 10 km haben wir eine sehr schöne Tour beendet, ich kann sie auch für den Winter empfehlen, dann ist die Sicht auf die Seen besser. 

Nachfolgend  seht ihr im Album einige schöne Stellen dieser Tour,  alle Aufnahmen habe ich selbst gemacht.

 

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Wanderung am 23. Juli 2026 in den Biegener Hellen 

Der  Start erfolgte zu 10:30 in Hohenwalde in der Ortsmitte.

Anreise bis dort mit dem Auto, alternativ kann man dort auch mit einem Bus hinkommen. 

Unser Ziel waren die 7 Höllen, auch bekannt als Biegener Hellen.

Das Wandergebiet ist der Überrest einer Seenkette der letzten Eiszeit, der Baumbestand ist teilweise recht alt, am Eingang westlich der Ortschaft steht eine alte Stieleiche, sie soll dort seit 1690 stehen, ihren Umfang habe ich auf 450 cm geschätzt, der Baum sieht recht gesund aus. Ab dort geht es auf gut markierten Wanderwegen stetig nach Nordwesten, immer im Schatten und auf weichen Wegen.

An den Seen waren sehr viele Vögel zu hören und teilweise zu sehen, die Mönchsgrasmücke, die Nachtigall, den Zilpzalp, Buchfinken, Haubentaucher, und weitere. An der "Blanken Hölle" hatten wir das Glück in einem Schilfstreifen eine 3-er Gruppe junger Rohrweihen zu sehen. Sie hatten das Nest verlassen, waren voll befiedert und ausgewachsen, konnten aber noch nicht richtig fliegen.

Leider konnten wir sie nicht gut fotografieren. 

Die Mücken haben uns kaum belästigt und so konnten wir selbst in Wassernähe eine Rast einlegen.

Nicht alle 7 "Höllen" haben einen Namen, der Wasserstand ist auch sehr unterschiedlich. Ein Bad ist nicht zu empfehlen, es wächst dort viel Rohrkolben, meistens ein sicheres Zeichen für eine mindere Wasserqualität. Wir sind nicht bis zum nördlichsten See gegangen, sondern in Richtung Bingen abgebogen. Nach einem kurzen Anstieg erreichten wir die Hochebene, sie ist leider mit sehr vielen Windturbinen besetzt worden, viele mit einer Leistung von 3,45 MW. 

Am Wegesrand standen viele Mirabellenbäume, sie waren schon recht lecker, später erfreute uns ein großes Sonnenblumenfeld.

Nach unserer Tour machten wir noch eine Kaffeepause bei einer Mitwanderin in Groß Lindow, dass erwähne ich nur weil wir dort im Garten einen Hummelschwärmer filmen konnten. Dazu habe ich ein schönes Video. Auf dem Blumenbild ist er auch zu sehen.

Auf der rechten Seite des Albums ist eine Darstellung  des Schwärmers zu sehen, Quelle: Wikipedia.

Nach ca. 11 km haben wir eine sehr schöne Tour beendet, ich kann sie auch für den Winter empfehlen, dann ist die Sicht auf die Seen besser. Wer etwas länger unterwegs sein möchte, kann auch mit der RE 1 bis Pillgram fahren und ab dort einen Rundkurs machen.

Nachfolgend  seht ihr im Album einige schöne Stellen dieser Tour,  alle Aufnahmen habe ich selbst gemacht.

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Wanderung am 31. Mai 2026 im Naturpark Nuthe -Nieplitz

Der  Start erfolgte zu 09:20 in Wildenbruch, Potsdamer Allee.

Anreise bis dort mit dem Bus 608 ab Michendorf nach  Anfahrt bis dort  mit der RE7 ,  der kam dort zu 08:50  an. 

Ab Wildenbruch wandern wir nach Süden zum Großen Seddiner See und dann an den Kähnsdorfer See.

An den Seen waren sehr viele Vögel zu hören und teilweise zu sehen, auf einer Strecke von ca. 1 km gab es die Goldammer, die Mönchsgrasmücke, die Nachtigall, den Zilpzalp, Buchfinken, Haubentaucher, und weitere.

Es geht meistens über Wanderwege und Forstwege durch Mischwald, oft direkt am Wasser entlang.

Später folgt der Katzwinkel, noch ein See, den wir aber nicht direkt erreichen können.

Oberhalb von Stücken überqueren wir die L 73, auf einem Waldschutzstreifen entlang kommen wir zu einem schönen Rastplatz, die ersten Kirschen waren fast reif. Am Weinberg bei Stücken entlang erreichen wir dann die "Ungeheuer Wiesen".

Dort sind viele Wasservögel anzutreffen, genannt seien der Kiebitz, Graugänse und brütende Fischadler. Ein Höhepunkt war die Möglichkeit den Stelzenläufer zu sehen und zu hören. Dieser Vogel brütet normalerweise an Steppenseen. Das konnten wir nur tun, da ein Mitarbeiter des Naturparks vor Ort war und wir in Begleitung der Leiterin des Naturparks, Nicola Deipenbrock, unterwegs waren.

Bald darauf erreichen wir Blankensee, dort habe ich eine kurze Rast in der Museumsschänke gemacht, der Kuchen war lecker und wir konnten sehr angenehm draußen sitzen.

Nach der Überquerung der Nieplitz kommen wir an den Blankensee, der Bohlenpfad gibt uns die Möglichkeit über den See zu gehen.  Später ging es weiter nach Südosten, hier kann es recht warm werden, aber wir hatten dort keinen direkten Sonnenschein.

Dann folgt eine längere Passage durch ein Waldgebiet, darunter ein Abschnitt des E10, der "naturbelassen" ist, dass ist hier wörtlich zu nehmen. 

Nach der Überquerung der Schönhagener Straße kommen wir zum Vorderen Löwendorfer Berg (103 m hoch), Einige sind noch auf den Turm gestiegen, man kann bei günstiger Sicht den Berliner Fernsehturm sehen. 

Dann ging es bergab  über die Nuthe nach Trebbin, leider eine längere Strecke durch den Ort und heuer bei leichtem Regen.

Ab dort fuhren wir mit der RE 4 in Richtung Berlin, geplant habe ich die Rückfahrt zu 17:20, leider hatten wir ca.25 Minuten Verspätung.

Die Strecke habe ich nach meiner Besichtigung vor Ort etwas verändert, es wurden nun etwas über 21 km .

Alle Teilnehmer haben eine schöne und sehr erlebnisreiche Wanderung gehabt, sie freuen sich auf eine neue Tour im kommenden Jahr.

Mein Dank gilt nochmals der angenehmen und interessanten Zusammenarbeit mit der Leiterin des Naturparks und der Unterstützung bei der Beobachtung der Stelzenläufer.

Nachfolgend  seht ihr im Album einige schöne Stellen dieser Tour, die meisten Aufnahmen sind aus dem April 2026, alle Aufnahmen habe ich selbst gemacht.

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Wandern im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land am 27. Mai 2026

Diese Wanderung ist eine Tour unter dem Motto "Naturparkwandern" und wurde in Zusammenarbeit des Wandervereins "Fontane91" und der Leitung des Naturparks Stechlin-Ruppiner Land umgesetzt.

Wir wurden von Dr. Sven Rannow begleitet und konnten so sehr viel Wissenswertes aus erster Hand erfahren.

Da es sehr viel zu sehen und zu hören gab, brauchten wir für die Strecke etwas mehr Zeit und dann kam noch eine Unsicherheit bezüglich der Rückfahrmöglichkeit hinzu.

Deshalb wurde die Umrundung des Roofensee ausgesetzt und etwas mehr Zeit für den Besuch des NaturParkHauses Stechlin eingeplant.

Es war ein sehr schöner Wandertag mit vielen neuen Erkenntnissen und für alle ein Anlass sich mit der Thematik auch in Zukunft mehr zu beschäftigen. 

Wir konnten pünktlich in Dannenwalde beginnen und unsere erster Weg führte uns zum Kleinen Wentowsee.  Hier waren schon die ersten Spuren der Biber zu sehen und sehr viele Vögel waren zu hören, genannt seien der Drosselrohrsänger und der Pirol, der war auch späten  erneut zu hören. Der Uferweg ist an einigen Stellen nur für erfahrene Augen zu erkennen, aber gut begehbar. 

Später folgten Waldwege durch verschieden Waldtypen, es gab Stellen mit Buchen , Eichen, Kiefern und natürlich auch viele Schwarzerlen, neben Beständen, die ca. 200 Jahre alt sind, gab es auch jüngere Bestände, die dann sehr einheitlich aussehen.

Sehr schön war die erste Passage durch ein Moorgebiet, das klare Wasser, die ersten Schwertlilien  und die vielen Blauflügelprachtlibellen haben neben den ersten Biberdämmen Eindruck hinterlassen. Da es in der letzten Zeit keinen Regen gab, konnten wir dort gut gehen. 

Auf Höhe des Hauses an der Polz machten wir eine erste Rast, dann ging es weiter nach Norden. In einer etwas längerer Passage durch einen Kiefernbestand wurde es ruhiger, hier war der Buchfink dominant, es war aber auch ein Waldlaubsäner zu hören, bei meiner Erkundung der Strecke war hier auch ein Wiedehopf und ein Trauerschnäpper zu hören.

Bald darauf waren wir bei der Ortsverbindung zwischen  Zernikow der der Zernikower Mühle angekommen. Dort konnten wir einiges zur Geschichte der Seidenraupenzucht in Preußen erfahren, die "Maulbeerallee" mit viele dieser Bäume soll es schon seit 1740 geben, der Bestand an diesen Bäumen wird erhalten und periodisch gibt es Nachpflanzungen.

Dann ging  auch durch einen Bestand mit älteren Buchen und dort konnten wir viele zum Brutverhalten des Schwarzspechts erfahren, da es dort eine Bruthöhle zu sehen gab.

Auf der letzten Strecke vor Menz erreichen wir das Tal der Polz und konnten sehen, wie aus dem ehemaligen Kanal jetzt mehr und mehr ein naturbelassener Bachlauf wird. Kurz nach 14 Uhr waren wir im Ort angekommen und es war zu entscheiden wie wir weiter vorgehen konnten.

Leider hatte ich auf meine Anfrage beim zuständigen Busunternehmen keine brauchbare Antwort bekommen und ich konnte sie auch telefonisch nicht erreichen. Wir machten noch eine Führung im NaturParkHaus, die ich gerne empfehlen möchte, da sehr informativ gestaltet ist und viel Wissenswertes bietet.

Unsere Zeit lies es nicht mehr zu den Roofensee zu umrunden, dazu hätten wir mindestens 1,5 Stunden gebraucht.

Der Uferweg ist sehr schön angelegt, gut begehbar und bietet an entsprechenden Stellen viel Schönes, so kann man auf der Schleusenwiese Orchideen blühen sehen und am Polzowkanal die Arbeit des Bibers begutachten.

Nachfolgend habe ich noch ein paar Bilder zu dieser Wanderung eingestellt.

Sollte jemand diese Tour selbst machen, kann ich die Daten gerne zur Verfügung stellen.

PS: Wir hatten bestes Wanderwetter mit etwas Wind, viel Sonne , trockenen Wegen und natürlich auch mit einigen Mücken, aber Naturpark im Frühsommer ohne Mücken gibt es nicht!

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